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Webtool: Browsergröße ändern

Ich bin heute über einen Link gestolpert, mit dem man mal eben das Browserfenster auf verschiedene Größen einstellen kann: resizeMyBrowser.

Gut, das kann der Webdeveloper-Toolbar auch, aber der o.g. hat diverse Größen für mobile Geräte parat und funktioniert – ohne eine Installation – auf verschiedenen Browsern1. Das ist nicht ganz unwichtig, wenn man das mal nicht auf seinem eigenen Rechner nutzen will, um jemanden etwas vorzuführen.

Einzig die Einstellung „Maximum“ funktioniert nicht ganz zufriedenstellend. Hier öffnet sich – je nach Einstellung des Popup-Blockers – ein neues Browserfenster.

  1. Getestet habe ich Firefox 3.6, IE6 – 8, Safari 5 (Win), Konqueror 4.1.3

Windows Firefox: Flashplayer-Installation als Nicht-Admin

Ludwig Coenen beschreibt in seinem Blog wie man unter Windows für den Firefox den Flashplayer ohne Adminrechte installieren kann. Ich musste allerdings den in seiner Quelle genannte Link für den Download des Flashplayers benutzen. Unter dem Link in seinem Artikel bekam ich immer nur die Installation, nicht aber den Download angeboten.

Eigentlich ist es ganz einfach, ich weiß gar nicht, warum da normalerweise Adminrechte benötigt werden.

Update: Leider funktioniert das oben beschriebene Verfahren zumindest mit der aktuellen Version 10.1.53.64 nicht mehr, da die neuen Installer-Dateien von Adobe nicht mehr die beiden Dateien NPSWF32.DLL und flashplayer.xpt enthalten (zumindest nicht so, dass man noch daran kommt). Mir hat dann die Lösung von Its all About…: Install Latest Flash Player 10.1 on Firefox without Admin Rights geholfen. Dieses kopiert die Dateien im persönlichen Anwendungsdaten-Verzeichnis in den Ordner Mozilla\Plugins.

Man kann auch, sofern verfügbar, sich die beiden Dateien von einem anderen Windows-Rechner mit der aktuellen Version holen. Diese liegen dann dort aber im System-Verzeichnis im Ordner Macromed\Flash (z.B.: c:\WINDOWS\system32\Macromed\Flash). Siehe hierzu auch MozillaZine Knowledge-Base.

Firefox 3.6 und Java auf SuSE 11.1

Ich habe Anfang dieser Woche auf meinem Laptop den Firefox auf die Version 3.6 gebracht. Abgesehen von einem Addon, das den Browser zum unregelmäßigen Absturz brachte (ich hab noch nicht raus, welches Addon es ist – zzt. sind die meisten deaktiviert) funktionierte auch Java nicht mehr mit dieser Version.

Nach stundenlangem Googlen und Ausprobieren hab ich es nun endlich wieder am Laufen! Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: ich musste einen Symlink von /usr/lib64/jvm/java-1.6.0-sun-1.6.0/jre/lib/amd64/libnpjp2.so in mein Mozilla-Plugin-Verzeichnis ~/.mozilla/plugins anlegen und den Browser neu starten. Das Plugin-Verzeichnis musste ich aber erst noch erstellen.

Diesen entscheidenden Hinweis fand ich per Google auf der Seite „Camp Firefox • Thema anzeigen – FF 3.6 Java Plugin“ — allerdings ist diese Seite zzt. nicht erreichbar, so dass ich den Google-Cache bemühen musste.

Die o.g. Datei stammt aus dem Paket java-1_6_0-sun-plugin-1.6.0.u17-1.20. Dieses wiederum hatte ich in meiner Verzweiflung per One-Click-Install aus dem Non-OSS openSUSE Factory-Repository geholt, aber das Standard-Paket 1.6.0.u17-1.1.1 sollte m.E. auch gehen.

Da ich bei der ganzen Herumprobiererei auch die aller-aktuellste JRE-Version von Sun heruntergeladen und installiert hatte und mich die Plugin-Testseite auch darauf aufmerksam gemacht hatte, dass es eine neuere Version des Plugins geben soll, haben ich den Link noch mal auf eben jene aktuelle Version geändert:

libnpjp2.so -> /usr/java/latest/lib/amd64/libnpjp2.so

Das funktioniert auch un die Testseite ist nun vollständig zufrieden.

Firefox 3.0 – alles anders?

Firefox-Logo

Seit einiger Zeit ist der Firefox in der Version 3.0 veröffentlich. Nun habe ich es auch gewagt, von der 2.0 auf die neuste Version umzusteigen – und schon geht der Ärger los!

Man könnte fast behaupten, dass dies die unausgereifteste Release ist, seit ich Mozilla oder Firefox benutze – und das ist schon verdammt lange. Unter Windows und aktuellen Linux-Distros lässt er sich noch problemlos installieren, aber bei älteren Linux-Versionen muss man wohl bei der 2.0er bleiben, da dort diverse Bibliotheken fehlen und es bislang keinen Build mit statisch gelinkten Bibliotheken gibt.

Ein recht einfach zu behebendes Problem ist die Tatsache, dass auch in der deutschen Version des freien Browsers die Google-Suche auf google.com eingestellt ist und man somit keine deutschen Ergebnisse bekommt. Zum Glück gibt es unter http://mycroft.mozdev.org/google-search-plugins.html jede Menge Search-Engine-Plugins, darunter auch „Google DE – Das Web“, „Google DE – Seiten auf Deutsch de-DE“ usw. (Hinweis zuerst gefunden im Blog von Felix Wunderwald)

Ein Aufreger ist auch, dass es wohl Probleme mit dem DOM-Inspector beim Update unter Windows gibt. Will man ihn benutzen, bekommt man die Meldung, er sei nicht installiert oder deaktiviert. Ich hatte ihn jedoch installiert – zumindest hatte ich „Benutzerdefiniert“ gewählt. Allerdings wurde ich nicht nach weiteren Einstellungen gefragt… Folgt man dem Link in der Fehlermeldung, so bekommt man den Hinweis, man müsse als Abhilfe den Browser wieder deinstallieren, das übrig gebliebene Verzeichnis löschen und dann die Installation erneut durchführen. Das klappt, auch wenn man wiederum nicht nach den benutzerdefinierten Einstellungen gefragt wird – und man danach wieder sämtliche Plugins wie den Flashplayer usw. neu installieren darf!

Ein weiters Ärgernis, für dass ich noch eine Lösung oder die Ursache finden muss: Unter Windows fragt der FF beim Schließen jetzt, ob die zzt. geöffneten Tabs beim nächsten Mal wieder hergestellt werden sollen. Unter Linux gibt es diese Frage nicht, hier sieht man leider noch das alte Verhalten.

Dies ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange. Wenn ich den 3.0er weiter benutze, werden mir sicher noch weiter Unannehmlichkeiten auffallen. Eines steht jetzt jedoch schon fest: Mit dem anscheinend etwas übereilten Release hat sich die Firefox-Gemeinde keinen Gefallen getan.

KMail als Mailer für Firefox einstellen

Unter Linux funktionieren standardmäßig das „Link senden…“ und „Mailto:“-Links nicht. Damit KMail als Mailprogramm benutzt wird, muss in about:config ein neuer String namens network.protocol-handler.app.mailto eingefügt werden, als Wert wird kmailservice eingetragen.

Mehr Infos dazu gibt’s im MeinerEiners NotizBlog von Daniel Di Giacomo.

Nachtrag:

Bei Firefox 3.x geht das nun (endlich) über Bearbeiten » Einstellungen » Anwendungen. Dort gibt es eine Zeile „mailto“. Man wählt aus dem Auswahlfeld „Andere Anwendung“ aus und navigiert im folgenden Dialog zu /opt/kde3/bin/kmailservice (oder wo immer sich kmailservice befindet).