Schlagwort-Archive: zip

Skip der ersten Zeile wenn leer

Heute hatte ich das Problem, eine leere Ausgabe des Programms „zip“ zu unterdrücken, damit Cron mir keine Mail schickt, wenn es nichts zu zippen gibt.

Findet zip nichts, was es einpacken kann, bekommt man die folgende Meldung:

/usr/bin/zip -r /tmp/test.zip . -t `date -d "-1 days" +%Y-%m-%d` -i "*/bearbeitet/*"

zip error: Nothing to do! (/tmp/test.zip)

Die Zeile mit „Nothing to do!“ lässt sich ja noch einfach mit einem grep unterdrücken, aber wie werde ich die Leerzeile davor los? Ein

| tail +2

bewirkt zwar, dass die Ausgabe erst ab der zweiten Zeile erfolgt – leider auch dann, wenn zip etwas zu tun bekommt. Also muss perl ran:

more testdaten | perl -n -e 'print $_ unless ( $. == 1 && /^$/ )'

Dies unterdrückt die erste Zeile nur, wenn sie leer ist, wobei weitere Leerzeilen nicht ausgefiltert werden.

Der ganze Aufruf sieht dann so aus:

/usr/bin/zip -r /tmp/test.zip . -t `date -d "-1 days" +%Y-%m-%d` -i "*/bearbeitet/*" 2>&1 | \
  perl -n -e 'print $_ unless /zip error: Nothing to do/ || ( $. == 1 && /^$/ )'

Dateien eines Jahres archivieren

Heute stand ich (mal wieder) vor der Aufgabe, in einem Verzeichnis alle Dateien vom Vorjahr zu archivieren.

Im Artikel „Dateien an Hand des Datums und der Uhrzeit finden“ habe ich gezeigt, wie man mit find Dateien eines bestimmten Zeitraums finden kann. Da ich aber für die Archivierung keine Rekursion benötige, kann ich das Ganze etwas einfacher mit einem Einzeiler machen:

stat -c '%n Date:%y' * | perl -n -e 'print "$1\n" if /^(.+)\sDate:2008/' \
 | zip archiv_2008.zip -@

Ich verwende hier stat, um das Ausgabeformat bestimmen zu können. Da die Dateinamen Leerzeichen enthalten können, kann ich keine Leerzeichen als Trenner zwischen Name und Datum verwenden, daher die Kennzeichnung mittels „Date:“. Perl filtert mir erstens alle Dateien von 2008 heraus und gibt auch nur den Dateinamen aus. Zip liest diese von der Standardeingabe, wenn die Dateiliste als -@ angegeben ist.

Soll Zip die Dateien auch gleich entsorgen, so kann man das über die Option -m erreichen.